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Das Projekt Rauchfreie Lehre richtet sich an Lernende sowie an Ausbildungsverantwortliche in Unternehmen und Berufsfachschulen.
Rauchfreie Lehre begleitet Lernende durch ihre Berufsausbildung und motiviert sie, während Arbeit und Freizeit rauchfrei zu bleiben oder zu werden.

Fragen - FAQ

Fragen zu Rauchfreie Lehre

Meine Kollegen rauchen alle. Muss ich mir neue Kollegen suchen, wenn ich am Projekt Rauchfreie Lehre mitmache?

Solange Du selber nicht rauchst, kannst Du beim Projekt teilnehmen. Falls Dir Deine Kollegen im Ausgang Zigaretten anbieten, sag einfach nein. Deine Kollegen werden es akzeptieren, wenn sie erfahren, dass Du bei der Rauchfreien Lehre mitmachst. Beim Passivrauchen inhalierst Du übrigens dieselben Giftstoffen ein wie beim Rauchen. Es gibt dazu eine Faustregel: Eine Stunde Passivrauchen entspricht dem Rauchen einer Zigarette.

 

Was ist der CO-Test und wann wird er durchgeführt?

Das Kohlenmonoxyd oder CO ist ein giftiges Gas, das wir in Form von Auto- oder Industrieabgasen kennen. Kohlenmonoxyd entsteht auch bei der Verbrennung von Tabak. Mit jedem Zug gelangt es über die Lungen ins Blut. Im Körper hemmt das Kohlenmonoxyd die Sauerstoffversorgung der inneren Organe. Blutdruck und Pulsfrequenz von Rauchern/innen erhöhen sich deshalb. Mit dem CO-Test lässt sich das Kohlenmonoxyd in der Ausatmungsluft nachweisen. Während der Projektdauer der Rauchfreien Lehre werden in den Unternehmen unangekündigt und stichprobenweise CO-Tests bei den Teilnehmenden durchgeführt. So lässt sich nachweisen, ob die Lernenden die Spielregeln einhalten.

 

Zeigt der CO-Test auch das Passivrauchen an?

Wie beim Rauchen wird auch beim Passivrauchen Kohlenmonoxyd (CO) eingeatmet, Die eingeatmete CO-Menge ist beim Passivrauchen tiefer als beim Raucher, so dass der CO-Test beim Passivrauchen in der Regel auch einen tieferen CO-Wert ergibt.

 

Erfahren meine Eltern, dass ich geraucht habe?

Nein. Wenn Du mit Deinen Eltern oder mit einem Erwachsenen, dem Du vertraust, übers Rauchen sprichst, können Sie Dich aber vielleicht unterstützen, damit Du zukünftig rauchfrei bleibst.

 

Meine Eltern rauchen zu Hause. Was kann ich dagegen tun?

Bitte Deine Eltern um ein Gespräch und finde gemeinsam mit ihnen eine geeignete Lösung. Passivrauchen ist nicht nur lästig, sondern macht auch krank. Wir empfehlen, den Innenbereich konsequent rauchfrei zu halten und das Rauchen auf den Balkon/die Terrasse zu verlegen. So bleiben Mitbewohner vom Passivrauchen verschont und die Wohnung riecht angenehmer.

 

Weshalb ein Projekt für Lernende in der Berufsausbildung?

Bei den Berufsschülern und -schülerinnen ist der Raucheranteil mit 36% überdurchschnittlich hoch. Als Vergleich: An Gymnasien oder Lehrerseminaren rauchen nur 23% der Jugendlichen im gleichen Alter. Die Gefahr, mit dem Rauchen anzufangen, ist für Lernende in der Berufsausbildung offenbar deutlich grösser.

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Fragen zu Tabak und weiteren Substanzen

Woraus besteht der Tabakrauch?

Tabakrauch ist ein komplexes Giftgemisch aus über 4‘800 Substanzen. Mindestens 250 dieser Substanzen sind giftig. Darunter 90 Stoffe, die nachgewiesenermassen Krebs erregen oder im Verdacht stehen, Krebs zu erregen. Einige Beispiele:

  • Ammoniak, reizend (in Putzmitteln vorhanden)
  • Arsen, krebserregend (Rattengift)
  • Blausäure, hochgiftig (entsteht in der Farbstoffherstellung)
  • Blei, krebserregend (Batteriengift)
  • Cadmium, krebserregend, nierenschädigend (Batteriengift)
  • Formaldehyd, krebserregend (entsteht in der Holzverarbeitung, zur Leichenkonservierung genutzt)
  • Kohlenmonoxyd, blockiert Sauerstoffversorgung im Körper (entsteht bei Verbrennungsprozessen)
  • Nikotin, süchtig machendes Nervengift
  • Polonium 210, stark radioaktiv (Verwendung in Messgeräten)

Die Tabakindustrie setzt ihren Produkten bis zu 600 Zusatzstoffe zu – offiziell, um dem Tabakrauch die Schärfe zu nehmen und seinen Geschmack zu verbessern. Die sogenannten „Rauch-Weichmacher“ erhöhen das Suchtpotential von Nikotin und erleichtern Jugendlichen den Einstieg ins Rauchen. Dank dem Zusatz von Ammoniak gelangt das Nikotin rascher ins Gehirn und wirkt intensiver. Menthol wird wegen seines schmerzlindernden und kühlenden Effekts zugefügt, was insbesondere Kindern und Jugendlichen den Einstieg ins Rauchen erleichtert.

 

Was ist Passivrauchen?

Passivrauch besteht einerseits aus dem ausgeatmeten Tabakrauch der Rauchenden und andererseits aus dem Nebenstromrauch, der aus der brennenden Zigarette in die Luft gelangt. Der eingeatmete Tabakrauch – ob direkt oder passiv – enthält eine ähnliche chemische Zusammensetzung: Tabakrauch ist ein komplexes Giftgemisch aus über 4‘800 Substanzen. Mindestens 250 dieser Substanzen sind giftig. Darunter 90 Stoffe, die nachgewiesenermassen Krebs erregen oder im Verdacht stehen, Krebs zu erregen. Beim Passivrauchen gelangen diese Giftstoffe ungefiltert und unvollständig verbrannt an die Umwelt. Deshalb befinden sich teilweise mehr krebserregende Substanzen und giftigen Stoffe im Passivrauch als im Rauch, der direkt eingeatmet wird. Bereits kleinste Mengen Tabakrauch sind krebserregend. Es gibt es keine unschädliche Dosis.

 

Was ist Snus? Ist es schädlich?

Snus ist ein rauchloses Tabakprodukt, das zwischen Lippe und Zahnfleisch geklemmt wird. Rauchlose Tabakprodukte enthalten Nikotin und machen abhängig. Sie enthalten giftige und krebserregende Substanzen und verursachen schwere, zum Teil tödlich verlaufende Krankheiten. Beispielsweise Bauchspeicheldrüsenkrebs, Mundhöhlenkrebs und Speiseröhrenkrebs. Zudem erhöhen rauchlose Tabakprodukte das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Snus darf in der EU und in der Schweiz nicht verkauft werden.

 

Ich habe gehört, Cannabis werde als Medikament eingesetzt. Warum ist dann Cannabis schädlich?

Es gibt einige Erkrankungen, bei denen Cannabis zu Therapiezwecken eingesetzt werden kann. Die Nutzung in der Schweiz wird jedoch nur auf Gesuch eines Arztes und in Ausnahmefällen erlaubt. Dabei wird Cannabis nicht geraucht. Zusammensetzung und Dosis des Medikaments werden genau bestimmt und die Wirkung kontrolliert. Der Konsum von Cannabis als Droge hingegen birgt ähnliche Risiken wie das Rauchen von Zigaretten: von Entzündungen der Atemwege über chronischen Husten bis hin zum Krebsrisiko. Cannabis kann die Denkfähigkeit einschränken, besonders wenn jemand früh und oft konsumiert. Bei Personen mit entsprechender Veranlagung kann Cannabis zudem Psychosen auslösen.

 

Ist Wasserpfeife rauchen schädlich?

Wasserpfeife oder Shisha rauchen ist so schädlich wie Zigaretten rauchen. Tabakrauch ist ein Giftgemisch - auch der einer Wasserpfeife. Das Wasser in der Shisha filtert die Schadstoffe nicht heraus. Es kühlt nur den Qualm, so dass dieser beim Einatmen nicht so im Hals kratz. Kühler Rauch wird tiefer und rascher eingesogen, so dass man sogar mehr Giftstoffe inhaliert als mit filterlosen Zigaretten.

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Fragen zu Rauchen und Gesundheit

Wie wirkt sich das Rauchen auf die Gesundheit aus?

Tabakrauch schädigt den gesamten Organismus. Viele unangenehme Nebenwirkungen treten schon nach kurzer Zeit auf, z.B. schädigt Rauchen die Bronchien und führt zu Erkältungen, (Raucher-)Husten usw. Die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt ab, die Haut altert schnell, Finger und Zähne verfärben sich. Rauchen kann schwere und lebensbedrohende Krankheiten auslösen. Rauchen ist verantwortlich für:

  • 30% aller Krebserkrankungen, z.B. Mundhöhlenkrebs, Kehlkopfkrebs, Speiseröhrenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Harnblasenkrebs, Brustkrebs, Leukämie.
  • 90% aller Lungenkrebse
  • 85% aller Bronchitiden und COPD (Raucherlunge)
  • 20% aller Hirnschläge.

 

Wirkt sich das Rauchen unterschiedlich auf Frauen und Männer aus?

Rauchen schädigt sowohl den weiblichen als auch den männlichen Organismus. Je nach Geschlecht kommt es jedoch zu unterschiedlichen Auswirkungen. Bei Frauen führt Rauchen vor allem zu vorzeitigem Altern, vorzeitigen Wechseljahren, erhöhter Gefahr von Knochenbrüchen, häufigen Menstruationsstörungen, verringerter Fruchtbarkeit und Beeinträchtigung der Schwangerschaft. Zudem erhöht das Rauchen bei Frauen das Brustkrebsrisiko um 70%, wenn Tabak in den ersten 5 Jahren ab der ersten Periode konsumiert wird.

Bei Männern treten vor allem Potenzprobleme, Durchblutungsstörungen und Herzprobleme auf.

 

Wie viele Menschen sterben jährlich wegen Rauchen?

Jährlich sterben in der Schweiz über 9‘000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Das sind so viele Tote wie bei zwei Jumbojet-Abstürzen jeden Monat. Durchschnittlich sterben Raucher/innen rund 10 Jahre früher als Nichtraucher/innen. Wer schon mit 14 oder 15 Jahren mit Rauchen beginnt, hat eine noch schlechtere Lebenserwartung. Studien zeigen, dass junge Raucher/innen ihre Lebenserwartung sogar um mehr als 20 Jahre verkürzen. Das bedeutet: Jede Zigarette verkürzt die Lebenserwartung um 5 Minuten. Rauchen verursacht mehr vorzeitige Todesfälle als Autounfälle, Aids, Morde, Selbstmorde, Kokain, Heroin und Alkohol zusammen.

 

Weshalb ist Rauchen nicht verboten, wenn es so gefährlich ist?

Würde die Zigarette heute erfunden, wäre sie wahrscheinlich verboten. Nur aus der Geschichte des Tabaks ist zu erklären, dass Rauchen heute erlaubt ist. Die indianischen Völker in Amerika verehrten Tabak als Heil- und heilige Pflanze. Der Tabak wurde jedoch nicht geraucht, sondern geschnupft. Nachdem Kolumbus die Pflanze nach Europa brachte, wurde sie erst als Heilpflanze, später als Genussmittel geschnupft. Erst 1881, mit der Erfindung der maschinellen Zigarettenherstellung in den USA, wurde aus dem Heilmittel ein überall verfügbares Suchtmittel. Tabak wurde von nun an geraucht. Jahrzehnte hat die Tabakindustrie Erkenntnisse über die gesundheitsschädigende Wirkung des Rauchens und des Passivrauchens verschwiegen. Schon 1960 verfügte die Tabakindustrie über Studien, die bewiesen, dass Rauchen abhängig macht. Eine Veröffentlichung fand lange nicht statt. Erst ein gerichtliches Abkommen in den USA hat die Tabakkonzerne verpflichtet, ihre Archive zu öffnen.

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Fragen zum Rauchstopp

Was bringt ein Rauchstopp?

Ein Rauchstopp lohnt sich immer, auch finanziell: Ein 1-Päckli-Raucher verraucht pro Jahr über 2‘700 Franken. Der Rauchstopp wirkt sich positiv auf den gesamten Organismus aus. Haut und Haare riechen angenehm, die Zähne bleiben weiss und der Atem frisch. Der Körper beginnt bereits 20 Minuten nach der letzten Zigarette, sich zu erholen:

  • Nach 20 Minuten sinken Blutdruck und Puls auf normale Höhe, gleicht sich die Herzschlagfrequenz und die Körpertemperatur derjenigen des Nichtrauchers an.
  • Nach 8 Stunden sinken Kohlenstoff-, Monoxid- und Sauerstoffspiegel auf normale Höhe und machen dem Sauerstoff Platz.
  • Nach 24 Stunden geht das Herzinfarkt-Risiko zurück.
  • Nach 2 Tagen klingen die körperlichen Folgen des Nikotinentzugs ab, Geruchs- und Geschmackssinn verfeinern sich.
  • Nach 3 Tagen bessert sich die Atmung merklich.
  • Nach spätestens 3 Monaten hat sich der Blutkreislauf stabilisiert. Das Gehen wird leichter, die Lungenfunktion hat sich etwa um 10% erhöht.
  • Nach spätestens 9 Monaten: Hustenanfälle, Müdigkeit und Kurzatmigkeit sind zurückgegangen, das Flimmerepithel (die feinen Härchen in der Lunge, welche die eingeatmete Luft säubern) hat sich wieder aufgebaut, die gesamten körperlichen Energiereserven haben sich erhöht.

 

Ich will mit dem Rauchen aufhören. Aber wie?

Das Bedürfnis nach einer Zigarette dauert nie lange. Schwierige Situationen übersteht man leichter, wenn man eine Alternative hat.

  • Lege ein Rauchstopp-Datum fest. Wähle einen Zeitpunkt, an dem Du stressfrei bist. Die erfolgreichste Methode: Von einem Tag auf den anderen aufhören, anstatt Schritt für Schritt.
  • Suche Dir einen Verbündeten, der Dich unterstützt: Einen Nichtraucher oder jemand, der mit Dir aufhört. Sage allen, dass Du aufhörst, damit niemand es wagt, Dir nochmals eine Zigarette anzubieten.
  • Mach Deinem Körper klar, dass Du der Chef bist. Ein einziger Zug genügt für einen Rückfall. Diskutiere mit Deinem Körper jedes Mal, wenn er eine Zigarette verlangt. Schliesslich war doch die Qualmerei teuer, stinkig und ungesund.
  • Beseitige alle Rauchutensilien: Zigarette, Aschenbecher, Feuerzeug, Streichhölzer. Erkläre Dein zuhause zur rauchfreien Zone.
  • Trinke möglichst viel. Am besten Wasser oder zuckerarme Fruchtsäfte. Dein Mund braucht etwas zum Kauen oder Knabbern: Kalorienarme Kleinigkeiten wie zuckerfreie Kaugummis, Pfefferminz, Früchte oder Gemüse.

Wenn Du den Rauchstopp nicht alleine machen möchtest, findest Du auch kostenlose Unterstützung beim Projekt Rauchfreie Lehre in Deinem Kanton. Die Adressen findest Du unter www.rauchfreielehre.ch -> Rauchstoppberatung.

 

Nehme ich an Gewicht zu, wenn ich mit dem Rauchen aufhöre?

Wer raucht, hat einen leicht höheren Energieverbrauch als wer nicht raucht. Ausserdem dämpft Nikotin das Hungergefühl. Es ist jedoch nicht ratsam zu rauchen, um das Gewicht unter Kontrolle zu halten. Rauchen schadet dem Körper und macht krank, weil Nikotin ein süchtig machendes Nervengift ist. Es gibt auch übergewichtige Raucher/innen und schlanke Nichtraucher/innen. Ohne Zigaretten wird man also nicht automatisch schwerer und mit Zigaretten ist man nicht automatisch schlank. Das Gewicht lässt sich besser und ohne schädigende Nebenwirkungen regulieren, indem man auf eine gesunde Ernährung achtet und sich regelmässig bewegt, am besten an der frischen Luft.

 

Welche Entzugserscheinungen können auftreten?

Entzugserscheinungen sind für den menschlichen Organismus absolut ungefährlich und dauern in der Regel nur wenige Minuten. Mögliche Symptome sind: Unruhe, Gereiztheit, Nervosität, Unwohlsein, Schwindel, Schweissausbrüche, Depressionen, schlechter Schlaf. Die Hälfte der Raucher/innen haben nach einem Rauchstopp gar keine Entzugserscheinungen.

 

Gibt es Medikamente für den Rauchstopp?

Für Jugendliche sind Nikotinpräparate und Medikamente zur Entwöhnung grundsätzlich nur nach Rücksprache mit dem Arzt erhältlich. Medikamentöse Hilfsmittel sind keine Zaubermittel. Sie sind vergleichbar mit einer Krücke bei einem Knochenbruch - ein kurzfristiges Hilfsmittel. Den Umgang mit dem Rauchverlangen, das „Wieder laufen lernen“ muss man mit eigener Kraft selber schaffen. Empfohlen wird eine professionelle Begleitung durch einen Arzt oder eine Fachperson.

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Diverse Fragen

Weshalb engagiert sich die Lungenliga nicht schon in der Grundschule für rauchfreie Kinder?

Die Lungenliga engagiert sich für ein rauchfreies Leben in allen Altersstufen und Lebenslagen. Mit verschiedenen Projekten unterstützt sie beispielsweise eine rauchfreie Schwangerschaft und den Passivrauchschutz von Kindern. Oder sie fördert rauchfreie Schulen und Unternehmen. Zusätzlich bietet die Lungenliga den aufhörwilligen Rauchenden eine Raucherberatung an. Für Jugendliche ist diese Beratung übrigens gratis.

 

Raucher zahlen doch an die AHV, oder?

Nur ein kleiner Anteil der AHV-Einnahmen stammt aus der Tabaksteuer, etwa fünf Prozent oder 1.74 Mia. Franken pro Jahr. Das Rauchen verursacht aber der Gesellschaft viel höhere Kosten. Über 5 Mia. Franken allein für medizinische Behandlungen oder Erwerbsausfall wegen Krankheit und Invalidität. Rechnet man sauber und korrekt, kommt man zu einem deutlichen Resultat: Tabak ist ein schlechtes Geschäft für Staat und Gesellschaft, denn Tabak macht süchtig und krank. Und den Rauchenden kostet es viel Geld. Der einzige Gewinner beim Tabakkonsum ist die Tabaklobby.

 

Wo gilt das Rauchverbot?

In der Schweiz sind Arbeitsplätze und geschlossene Räume, die öffentlich zugänglich sind, seit dem 1. Mai 2010 rauchfrei. Grundsätzlich gilt das Rauchverbot auch für Restaurants, Bars und Discos. Für die Gastronomie gelten in einzelnen Kantonen noch Ausnahmen für kleinere Lokale. In folgenden 14 Kantonen sind keine Raucherlokale mehr erlaubt: AR, BE, BS, BL, FR, GE, GR, NE, SG, SO, TI, UR, VD, VS, ZH.

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Ein Projekt der Lungenliga